EnviroChemie
In den Leppsteinswiesen 9
64380 Rossdorf
Deutschland
Tel. +49 6154 6998-0
Wasser- und Abwassertechnik für Abwasser aus Chemie · Pharma · Kosmetik
Lösungen für die Behandlung von Industrieabwasser
Prozesswasser und Abwasser aus den oben genannten Bereichen ist häufig durch eine hohe Belastung einiger weniger Stoffe wie z.B. Tenside oder Farbstoffe gekennzeichnet.
Die eingesetzte Wassertechnik dient entweder der Behandlung von Prozesswasserteilströmen oder der Abwasserbehandlung. Verfahren wie Fällung/Flockung, Adsorption, Membrantechnik, aerobe Verfahren oder deren Kombinationen kommen zum Einsatz. Für die Reinigung von Teilströmen vor der Vermischung bieten wir angepasste Hochleistungsverfahren an. Der Vorteil der Teilstrombehandlung liegt in der Rückgewinnung von Ressourcen.
Neben der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen gilt es immer die ökonomisch und ökologisch sinnvollste Lösung einzusetzen.
Envopur® NFI Diafiltration – Mehrstufige Prozesstechnik zur Flüssigfarbenproduktion
Im Auftrag vom weltbekannten Farbstoffunternehmen produziert CBW Chemie GmbH Bitterfeld-Wolfen nach vorgegebenen wie auch nach eigenen Rezepturen stabile und hochwertige flüssige Farbstoffkonzentrate für die Textil-, Leder- und Papierindustrie. Kernstück der dafür eingesetzten Produktionsanlage ist die nach dem prozessintegrierten Membranverfahren arbeitende Envopur® NFI Diafiltrationsanlage. Der mehrstufige Herstellungsprozess erfordert:
das Ansetzen und Lösen von Farbstoffpulver,
den Transfer des flüssigen Ansatzes in den Chargenarbeitstank,
das Entsalzen des flüssigen Ansatzes,
das Aufkonzentrieren des Farbstoffs,
den Transport des Farbstoffs zur Produktabfüllstation,
das Reinigen der Anlagen unter Hochdruck mittels Envopur® CIP Reinigungsstation.
Die Komponenten der komplett in Edelstahl erstellten Produktionsanlage wurden in kompakten Baueinheiten mit hohem Vorfertigungsgrad ausgeliefert. Vor Ort wurde dadurch eine übersichtliche und einfache Montage ermöglicht. Die Anlage wurde binnen Monaten fertiggestellt und in Betrieb genommen.
Technische Daten
Leistung:
1.000 t/Jahr
Produktmenge:
10–15 m³/Charge
Produktverlust:
< 0,1%
Salzkonzentration im Produkt:
< 0,1%
Inbetriebnahme:
< 0,1%
Lieferung:
schlüsselfertige Anlage
Die Reinheit jeder Charge flüssigen Farbstoffkonzentrats ist gegeben, auch wenn die Farbcharge von z.B. Schwarz auf Gelb umgestellt wird.
Die Envopur® NFI Membrananlage, das „Herzstück“ der Produktion von Flüssigfarbstoffen zum Entsalzen und Aufkonzentrieren der Rohlösung
Procter & Gamble · Urlati · Rumänien
Mit modularer Abwassertechnik im Container Flexibilität schaffen
Procter & Gamble errichtet derzeit für ca. 50 Mio. € in Urlati, Rumänien ein neues Shampoo-Werk. Die neue Abwasserreinigungsanlage reinigt das organisch und mit Zink belastete Abwasser soweit, dass es in das kommunale Abwassernetz eingeleitet werden kann.
Das mit Laborversuchen entwickelte mehrstufige Verfahren bestehend aus chemisch-physikalischer Behandlung Envochem® sowie aus biologischer Behandlung Biomar®. Die Abwasserbehandlungsanlage wurde als erweiterbares modulares Konzept realisiert. Hierbei wurden die gesamte Prozesstechnik in Modulen vorgefertigt und lediglich die erforderlichen Tanks kundenseits in Betonbauweise erstellt. Für den Kunden waren insbesondere der hohe Vorfertigungsgrad mit hoher Qualität sowie der geringe Bau und Montageaufwand auf der Baustelle vor Ort ausschlaggebend.
Leistungsdaten
Anlagenkapazität
150 m³/Tag, erweiterbar auf 300 m³/Tag
Abwasserbelastung
organische Inhaltsstoffe, Zink
Steuerung:
SPS mit Visualisierungssystem
Modulare Abwasserbehandlungsanlage in Containern
Innenansicht der Containeranlage zur Abwasserbehandlung
In fünf Containern montierte Abwasserbehandlungsanlage bestehend aus chemisch-physikalischen und biologischen Behandlungsstufen
Eurofarma · São Paulo · Brasilien
Alles aus einer Hand · Anlagenbau und Betriebsführung für die Generika-Herstellung
Eurofarma ist in Brasilien einer der führenden Hersteller von Generika. Die steigende Nachfrage veranlasste das Unternehmen in São Paulo eine neue Produktionsstätte zu errichten. EnviroChemie erhielt 2005 den Auftrag zum Bau einer Abwasserbehandlungsanlage nach dem neuesten Stand der Technik. Ziel der Anlage war es, das Wasser so aufzubereiten, dass es wiederverwendet werden konnte, z.B. für Bewässerungszwecke.
Realisiert wurde eine Verfahrenskombination aus Envochem®-Technologie zur chemisch-physikalischen Vorbehandlung der Abwässer und Biomar® OKB Technologie zur biologischen Behandlung der Abwässer.
Eurofarma hat EnviroChemie auch mit der Betriebsführung beauftragt. Fachleute von EnviroChemie sorgen so für den sicheren Betrieb der Anlage bei gleichbleibend hoher Performance.
Verfahren
Kombination aus Envochem® (chemisch-physikalische Vorbehandlung) und Biomar® (biologische Abwasserbehandlung) Durchsatzleistung: 20 m³/h
Abwasserbehandlung und Bertriebsführung bei Eurofarma, Brasilien
Beiersdorf · Itatiba · Brasilien
Abwasserbehandlung in der Kosmetikindustrie
Die Marke NIVEA von Beiersdorf ist in Brasilien sehr populär. Brasilien ist einer der größten Märkte weltweit für Kosmetika. Aus diesem Grund hat Beiersdorf im Jahr 2002 eine neue Produktion in Itatiba, ca. 1½ Autostunden von São Paulo entfernt, errichtet.
EnviroChemie erhielt den Auftrag, die neue Abwasserbehandlungsanlage zu errichten. Das Konzept ist modular aufgebaut, d.h. die Anlage kann bei einer Produktionserweiterung an steigende Abwassermengen angepasst werden.
Fette und Öle aus der Produktion werden in einem Fettabscheider vom Abwasser getrennt. Nach einer Zwischenstapelung werden die Abwässer biologisch in einer Biomar® Anlage mit innenliegendem Sedimenter behandelt. Die Qualität des ablaufenden Wassers unterschreitet die behördlichen Auflagen deutlich. Es wird nach einer UV-Entkeimung als Recyclingwasser für Bewässerungszwecke eingesetzt.
Produkt:
Biomar®
Verfahren:
biologische Abwasserbehandlung
Leistung:
120 m³/Tag Industrieabwasser
80 m³/Tag Sanitärabwasser
Wassercharakteristik:
Abwässer der Kosmetikindustrie
Biologische Abwasserbehandlung mit Biomar®
Kammerfilterpresse zur Schlammentwässerung
Hoffmann-La Roche · Toluca · Mexiko
Envochem® Ozon-Oxidation zur Eliminierung von Pharma-Wirkstoffen aus dem Abwasser
Die Firma Hoffmann-La Roche hat in Toluca, Mexiko, eine neue Produktion für zwei hochwirksame Medikamente zur Krebstherapie erstellt. Die dabei anfallenden Abwässer sind ökotoxikologisch bedenklich. Sie sollen deshalb schon am Entstehungsort eliminiert werden.
Dafür wurden verschiedene Methoden getestet und unter ökologischen und ökonomischen Aspekten bewertet.
Voruntersuchungen haben ergeben, dass mit Ozon die besten Erbgnisse zur Elimierung der Pharma-Wirkstoffe erzielt werden können. Dazu werden diese im Abwasser (Capecitabin und Mycophenolatmofetil) durch Zugabe von Ozon oxidiert. Das Verfahren wurde von EnviroChemie im Labormaßstab mit Originalsubstanzen entwickelt und anschließend großtechnisch umgesetzt.
Anforderungen an die zu realisierende Abwasserbehandlungsanlage
- zuverlässige Ergebnisse, - sehr hohe betriebliche Sicherheit, - hoher Grad an Automation, - kompakte Gesamtkonstruktion für die Aufbereitungsanlage, - geringes Chemikalien-Handling - möglichst wenig Abfälle.
Die komplette Anlage wurde betriebsfertig in einem 6m langen Container vormontiert nach Mexiko geliefert. Täglich fallen bis zu 10 m3 Abwasser an. Die Abwasserbehandlungsanlage ist rund um die Uhr in Betrieb. Fertigstellung 2008
Enia Carpets BV · Goirle · Niederlande
Envochem® Abwasserbehandlungsanlage für Farbabwasser und Latexabwasser aus der Teppichbodenproduktion
Die Firma Enia Carpets BV in Goirle, Niederlande, stellt Teppiche her und färbt sie. Bei der Herstellung von Latexrücken für Teppiche entstehen u.a. Abwässer bei der Reinigung der Behälter, beim Mischen und beim Verkleben.
Während des Färbens der Teppiche entstehen Farbabwässer bei Spülvorgängen und beim Reinigen der Behälter. Die Abwässer beider Prozesse werden getrennt in großen Tanks zur Vergleichmäßigung gepuffert. Beide Abwässerteilströme werden, nachdem sie qualitativ vergleichmäßigt sind, SPS-gesteuert zum Behandlungsreaktor gepumpt. Bei laufenden Rührwerken werden automatisch Eisenchlorid, Kalkmilch und Flockungshilfsmittel zudosiert. Die Schmutzstoffe werden in abfiltrierbaren Flocken eingebunden, die nach dem Abschalten des Rührwerks sedimentieren. Anschließend wird der klare Wasserüberstand über eine pH-Endkontrolle in den Kanal gepumpt. Der sedimentierte Dünnschlamm wird in einer Kammerfilterpresse zu einem stichfesten Filterkuchen gepresst.